Klein aber fein – was unsere Widgets so können

So wie die Gute Hexe des Nordens ihre Munchkins braucht und Gru nicht ohne seine Minions kann, so verlassen auch wir von eguana uns gerne mal auf unsere kleinen Helferlein. Diese kommen in Form von Widgets, die eguana SCALES optisch aufhübschen und bei der Darstellung unterstützen. Was Widgets eigentlich sind und was unsere speziellen Widgets draufhaben, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

So wie Cookies sind auch Widgets den meisten Menschen ein Begriff – vielen von ihnen geht es aber (hoffentlich, sonst wäre das peinlich) so wie mir: Sie kennen die Worte und können sie ungefähr in die Schublade stecken, in der sich auch Begriffe wie HTML und XY* befinden, mehr aber auch nicht. Befragt man Wikipedia, so ist ein Widget eine „Komponente eines grafischen Fenstersystems“. Der Begriff an sich setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „window“ (Fenster) und „gadget“ (frei übersetzt eine technische Spielerei – wir erinnern uns an Inspektor Gadget aus der gleichnamigen Fernsehserie) zusammen. Über das Widget werden durch simple Eingaben sprichwörtlich Fenster in tieferliegende Datenstrukturen ermöglicht – das heißt, sie funktionieren nur als Teil eines Systems oder einer App, und nicht als eigenständige Strukturen. Sie haben ein optisch ansprechendes Aussehen  und sind zumeist in Übersichten oder (wie auch bei uns) auf Dashboards anzutreffen.

Es war seit jeher unser Ziel, ein Dashboard (also quasi eine Anzeigetafel) mit nützlichen Widgets und wichtigen Kennzahlen zu entwickeln. Dafür benötigten wir zuerst eine entsprechende Datenbasis, auf die wir die Leistungskennzahlen und somit die Aussagekraft der Widgets stützen konnten.

Fenster zur Seele der Baustelle

Projektleiter Michael erinnert sich zurück: „Begonnen haben wir mit dem Dashboard  2018. Damals gab es im Wesentlichen ein einziges Widget: nämlich eine Verlinkung in das Prozessmanagement, um Tortendiagramme unterschiedlicher Maschinen anzeigen und deren Einsatz vergleichen zu können. Erst 2019 haben wir dann das Dashboard so richtig ausgebaut und viel Zeit in die interne Entwicklung gesteckt. Einerseits sind so neue Widgets dazugekommen, andererseits auch neue Funktionen, zum Beispiel die Option, die Fensterchen am Dashboard variabel anzuordnen, oder die Möglichkeit, in einigen Widgets in einer Zeitleiste in frühere Perioden zurückzuklicken und so den Baufortschritt von Anfang bis Ende betrachten zu können.“

Im Dashboard von eguana SCALES sind mittlerweile zehn solcher Widgets verfügbar, die sich jeder User nach eigenem Gutdünken anordnen kann (wiedewiede wie es ihm gefällt). Beispielsweise, um den Maschineneinsatz samt -effizienz im Überblick zu behalten, gewerksspezifische Leistungskennzahlen (KPIs) in Echtzeit einsehen zu können, Entnahmemenge bei Wasserhaltungen, diverse Statistiken und Prognosen samt Monte-Carlo Simulation, Produktivität oder Fertigstellungsgrad der Baustellen im Überblick zu behalten, oder sich ganz einfach über das Wetter auf der Baustelle zu informieren.

Die kleinen Kerlchen sind für unterschiedliche Dinge zuständig. Ein Widget, das wohl für den Laien am einfachsten erklärt ist (weil er es in den meisten Fällen selber nutzt), ist die Wetteranzeige. Diese ist sowohl für den Alltag und die Freizeit nützlich, also auch für Bautagesberichte. Mit unserem Widget lässt sich die aktuelle Wetterlage von Baustelle, Wohnort oder dem nächsten Urlaubsziel ganz einfach über GPS-Daten einstellen und direkt neben den anderen Baustellenwerten anordnen.

Michaels persönlicher Favorit ist der „Fertigstellungsgrad“: Eine rein prozentuelle Angabe zum Status der Baustelle. Es bereitet dem Nutzer und auch unserem Projektleiter einfach Freude, der Zahl beim Wachsen zuzusehen und zu beobachten, wie viele der geplanten Arbeitsstellen bereits fertiggestellt wurden.

Aber auch der Leistungsüberblick von Materialverbrauch und aktuellem Fortschritt lässt sich durch unsere Widgets auf einen Blick erkennen. Tages-, Wochen-, Monats- und Gesamtwerte, egal ob auf Abgang, von der Zentrale aus oder direkt im Baucontainer auf der Baustelle: Browser ein, SCALES rein und Dashboard bäm! Einfacher geht’s nicht. Echt nicht.

Mehr ist manchmal mehr

Bei den Widgets bleibt es aber nicht. „Mittlerweile haben wir einen guten Grundstock, es kommen aber noch laufend neue Widgets hinzu“, so Michael. Und für diese wiederum die Möglichkeit, neue Leistungskennzahlen darzustellen.

„Damit wir wissen, in welche Richtung unsere Entwicklungen gehen sollen, sind wir besonders auf qualifiziertes Feedback unserer Partner und Kunden angewiesen“, lautet Michael’s direkter Appell an die Kunden. Viele Möglichkeiten für zukünftige Verbesserungen haben wir beispielsweise im Rahmen unseres „Lessons Learned “-Workshops ableiten können. Denn wie immer zählt es, Dinge zu entwickeln und anzubieten, die auch tatsächlich in der Bauausführung benötigt werden. Und wer ist näher am Baugeschehen als unsere Kunden selbst?

Um jederzeit auf dem neuesten Stand bezüglicher neuer Widgets und ihrer Funktionen zu sein, werden unsere Kunden von uns in SCALES direkt mittels Release Notes informiert. Bei besonders coolen Features rufen wir unsere Kunden aber auch gerne an oder zeigen sie stolz während Schulungen her.

Für die Widgets im Dashboard ist die aktuelle Datenbasis entscheidend – die Fensterchen sind somit live. Dies kann in der Hitze des Gefechts schon auch mal vergessen werden. Wenn dann nicht nur der Kunde, sondern auch der technische Support und der Entwickler sich den Kopf kratzen und ihnen nicht einleuchtet, warum sich die Zahlen über Nacht verändert haben … dann weißt du, es ist Zeit fürs Wochenende!

* Insert anything you want – die Autorin kennt es eh nicht

 

Titelbild: No-longer-here, Pixabay
Anna Riedler

Als der Orientierungssinn vergeben wurde, hatte sich Anna gerade verlaufen. Umso besser, dass ihre Arbeit mit Baustellen nur peripher zu tun hat – sie würde vermutlich nie wieder zurück ins Büro finden. Stattdessen schreibt die studierte Journalistin fleißig Texte für unsere Homepage, unseren Blog, und literaturnobelpreisverdächtige Kurzbeschreibungen.