Summer is coming!

Endlich! Nicht, dass Schnee und Regen nicht auch ganz schön sein können, aber im Juni darf dann auch mal Schluss sein. Benannt ist der Juni nach der römischen Göttin Juno, Gattin des Göttervaters Jupiter und Göttin der Ehe.

Auch genannt wird er Rosenmonat, und dementsprechend rosarot sind auch die Feiertage. Am 12. Juni haben wir deshalb die Wahl zwischen dem brasilianischen Tag der Liebenden, dem Loving-Day und dem amerikanischen Tag der roten Rose.

Diesen Monat plaudern wir mit Gründervater und Baby-Vater Florian Rathenböck. Florian ist unser Head of Development. Und wer sich fragt, was das bedeutet, liest am besten einfach weiter:

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Lieber Flo, was machst du eigentlich so? Dein Job in zehn Worten:
Ich versuche, SCALES ständig zu verbessern und die Kundenwünsche zu erfüllenCredit: Florian Rathenböck

Das sind zwar elf, aber okay. Was hat sich in der Software von eguana im letzten Halbjahr Spannendes getan?
Im letzten halben Jahr haben wir uns sehr auf die Verbesserung des Dashboards konzentriert und die Berechnung einer Reihe von KPI (Key performance indicator) integriert. Diese KPI sind ein wichtiger Schritt am Weg in Richtung automatische Bauzeitprognose und helfen bei der Verbesserung von Prozessen auf der Baustelle.
Außerdem arbeiten wir gerade an neuen Visualisierungsformen, aber dazu verrate ich noch nicht mehr.

Mit welchem Film- oder Buchtitel würdest du die letzten Jahre und deine Arbeit bei eguana am ehesten beschreiben?
Das ist eine schwere Frage. Da fallen mir dann spontan genau 0 Titel ein. Um meine Arbeit zu beschreiben würde mir jetzt nur „Matrix“ einfallen. 😎

Wie geht es in Zukunft weiter mit eguana?
Wir werden den Weg der letzten 4.5 Jahre weitergehen. Das heißt, wir versuchen uns und SCALES ständig zu verbessern, um noch mehr Bauleiter von den Vorteilen zu überzeugen.

Was wünschst du dir für den Rest des Jahres?
Ein paar ruhige Wochen wären nett, in denen sich das Entwicklungsteam rein auf die Umsetzung unserer Ideen konzentrieren kann. Neben den grafischen Darstellungen haben wir noch ein paar Dinge im Hinterkopf, die SCALES entscheidend verbessern werden.

Wie verbringst du die Sommermonate am liebsten?
Da wir im neuen Büro endlich eine funktionierende Klimaanlage haben, kann ich ihn wohl hier verbringen. 😉 Ansonsten könnte ich mir auch vorstellen, den ganzen Tag am Meer oder an einem See zu liegen und die Sonne zu genießen. Wenn ich nicht arbeiten muss und ein Gewässer in der Nähe ist, bin ich ein großer Fan von heißen Tagen.

Wenn du dich selbst mit einem Zitat beschreiben müsstest, welches wäre es?
Diese Frage ist ja noch schwerer als der Filmtitel. Vielleicht: „Better three hours too soon than a minute too late“. Unpünktlichkeit und nicht gehaltene Deadlines können mich schon aufregen.

Die wichtigste Frage kommt zum Schluss: Was feierst du am 12. Juni? Da geht es weltweit romantisch zu, vom brasilianischen Tag der Liebenden über den Tag der roten Rose bis hin zum US-amerikanischen National Loving Day. Es ist aber auch der internationale Falafel-Tag und der Tag der Erdnussbutterkekse. Wofür entscheidest du dich – für die Liebe? Oder doch für ein köstliches Falafel?
Da fällt mir ein Zitat eines ehemaligen Kollegen ein: „Wenn man Flo genug zu essen gibt, dann ist er ganz umgänglich.“ In diesem Sinne würde ich mich für die Erdnussbutterkekse entscheiden. Ich liebe Erdnussbutter.

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Was hat sich seit März getan?

Wir waren im letzten Quartal nicht untätig und haben unter anderem die Projekte Küssnacht und Infineon erfolgreich abgeschlossen – ein Blogbeitrag dazu folgt, wir halten Euch auf dem Laufenden! Außerdem haben wir beim Nordic Grouting Symposium ein Paper zu Digital Documentation- and Data management for Grouting Measures eingereicht und hoffen auf einen Vortragsslot – darüber werden wir eifrige Leser natürlich rechtzeitig informieren.

Auch intern hat sich bei uns einiges getan. Wir freuen uns nämlich nicht nur über Sommer, Sonne und Solero, sondern auch über zwei neue Mitarbeiter – ein Twinni sozusagen.

Peter und Cesare (Credit: Anna Riedler)

Peter und Cesare

Seit April ist Cesare Schwabl Teil unseres Teams und unterstützt Bernhard bei allem, was in unserem Labor so anfällt. Der Tiroler im Bundesland-Potpourri studiert Bauingenieurwesen an der TU Wien, kann aber eigentlich alles. Von Design über Konzeptionierung und Zusammenbau von Hardware ist er universell einsetzbar – quasi unser Tiroler Taschenmesser.

Die zweite Hälfte unseres Twinnis ist Peter Weihs; Mechatroniker, Elektrotechniker und Bachelor of Science für Urbane Erneuerbare Energietechnologien – was weiß Weihs eigentlich nicht? Er unterstützt Michael seit Anfang Mai vor allem bei der Projektbetreuung und Kundenkorrespondenz.

Bleibt die Frage, wer die orange und wer die grüne Hälfte ist.

Credit: Peter Weihs

Infos zum Sommer

In der heißesten Zeit des Jahres sind wir besonders froh über unsere Gleitzeit-Regelung, denn bei Temperaturen um die 30 Grad arbeitet es sich – trotz Klimaanlage – nicht ganz so gern . Wer uns nach 15 Uhr sprechen möchte, kann das natürlich gerne unter +43 1 996 20 42 oder office@eguana.at versuchen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, folgt aber am besten unserer Spur an den nächsten Sandstrand, wo wir Vitamin D für den kommenden Winter tanken.

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Für alle, die sich nach der Lektüre unseres letzten Blogs fragen, was sie denn jetzt eigentlich tun müssen, um ihren persönlichen Wodka richtig zu mischen, möchten wir hier noch die Lösung erklären:

*) Variante 1:
Um 100 Liter Wodka zu erhalten, mischt man zunächst 40 Liter Ethanol mit 60 Litern Wasser. Daran sieht man dann das Endvolumen und kennt die Dichte der Mischung. Diese Dichte wird verwendet, um zu berechnen, wie viel von jeder Zutat benötigt wird. Wenn also 40 Liter Alkohol und 60 Liter Wasser insgesamt 97 Liter der Mischung ergeben, dann benötigt man für 100 Liter ungefähr 41 Liter Alkohol und 62 Liter Wasser. Das Ganze ist also ein bisschen eine Schätzarbeit.

*) Variante 2:
Wer lieber die Hände als den Kopf verwendet und gern seinen eigenen (Bio-)Wodka trinken möchte, startet mit Wasser, Erdäpfeln, Malz und einer eigenen Destillieranlage. Eine Anleitung und jede Menge zusätzliche Infos dazu (Wussten Sie, dass Wodka auf Russisch „Wässerchen“ bedeutet? Ungefähr so wird er dort ja auch getrunken…)  gibt’s beispielsweise auf Wikipedia.

*) Variante 3:
Nimm fertigen Wodka, misch ihn mit Zitronensaft und jeder Menge pürierter Erdbeeren – heißt dann zwar nicht mehr Wodka, ist aber eine wunderbare Mischung und perfekt für einen gemütlichen Start in den Sommer.

PROST!

Anna Riedler

Als der Orientierungssinn vergeben wurde, hatte sich Anna gerade verlaufen. Umso besser, dass ihre Arbeit mit Baustellen nur peripher zu tun hat – sie würde vermutlich nie wieder zurück ins Büro finden. Stattdessen schreibt die studierte Journalistin fleißig Texte für unsere Homepage, unseren Blog, und literaturnobelpreisverdächtige Kurzbeschreibungen.