Es grünt so grün …

Entscheidungen, ich sag es ganz offen, fallen mir schwer. Es liegt daran, dass ich im Sternzeichen Zwilling geboren bin, ganz bestimmt. Wie gut also, dass der 5. März ausgerechnet der Tag der gespaltenen Persönlichkeit ist, weshalb mein Alter Ego Gustav problemlos den Tag der Käseflips feiern kann, während ich genüsslich an einem Glas Absinth nippe. Am 1. März hingegen wäre die Sache einfacher: der Tag der Erdnussbutter-Liebhaber gewinnt ganz entschieden gegen den Welttag der Komplimente. Klare Sache.

Viel tut sich, wenn der Frühling ins Land zieht. „Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut“, sagte einst Wilhelm Busch. Blumen blühen, Gras sprießt, die Tage werden länger und die Allergien nehmen ihren alljährlichen Anfang (Gesundheit!).

Wir bei eguana fahren zwar nicht aus der Haut, aber auch bei uns tut sich jede Menge. 2019 begann bei uns mit einem intensiven Umzug um den Jahreswechsel herum. Weiter ging es mit der Vöbu Fair und der Wiederaufnahme der Baustellen und Geschäfte des Vorjahres.

Happy Birthday, eguana!

Außerdem hat am 5. März nicht nur Barbara Schöneberger Geburtstag – alles Gute -, auch wir haben Grund zu feiern. eguana wurde Anfang 2019 vier Jahre alt. Aus gegebenem Anlass haben wir Mitgründer und Datenbank-Guru Bernhard Rieder ein paar Fragen gestellt, und seine Antworten wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Bernhard Rieder, Mitarbeiter des Monat März

  • Alles Gute, Bernhard! Vier Jahre eguana, kaum zu glauben, dass es schon so lange her ist. Wenn du die letzten Jahre Revue passieren lässt, welches Ereignis fällt dir dann als erstes ein?

Ganz zu Beginn sind wir zu viert in einem kleinen Zimmer fast ohne Fenster gesessen. Das erste Erfolgserlebnis war, dass es uns irgendwann lange genug gegeben hat, dass wir einen zweiten Raum dazubekommen haben (Anm.: vom Frequentis Startup Center in der Phorusgasse 1040). Irgendwann ist ein dritter Raum dazugekommen, später ein Labor. Man hat sehr gut gesehen, wie wir gewachsen sind.

  • Mit welchem Film- oder Buchtitel würdest du die letzten Jahre am ehesten beschreiben?

„No risk, no reward.“ Detective Miller, The Expanse.

  • Wie geht es in Zukunft weiter mit eguana?

Anfangs haben wir jedes Jahr mit einem erfreuten „es gibt uns noch“ begonnen. Heuer ist es schon unser viertes Jahr – und nachdem die ersten drei Jahre bekanntlich die schwierigsten sind, ist das „es gibt uns noch!“ inzwischen ein wesentlich selbstbewussteres „Sicher gibt es uns noch!“ geworden.

Eifrige Blog-Leser wissen auch wieso!

  • Wenn du dich selbst mit einem Zitat beschreiben müsstest, welches wäre es?

Mich würde ich am besten mit Beethoven beschreiben: Freude, schöner Götterfunken.

  • Die wichtigste Frage kommt zum Schluss. Was feierst du am 5. März? Den Tag der multiplen Persönlichkeit, den Tag des Absinths, oder den Tag der Käseflips?

Den Tag der multiplen Persönlichkeit. Das ist definitiv das Interessanteste. Käseflips mag ich nicht besonders.

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Käseflips mag Bernhard vielleicht verschmähen, keineswegs jedoch die spannende Arbeit die uns im ersten Quartal beschäftigt. Turbulent ging es gleich zu Jahresbeginn mit der Wiederaufnahme unserer Langzeitbegleiter in Stuttgart, Darmstadt und Karlsruhe weiter. Zusätzlich erfreuten wir uns an der Spannung eines neuen Projektes in Villach, was vor allem bei Projektleiter und Exilkärntner Michael auf höchste Begeisterung stieß. Außerdem kann unsere Business-Unit bereits auf zahlreiche vielversprechende Erstgespräche verweisen, welche nicht zuletzt aus der guten Arbeit im Vorjahr resultieren.

Der Frühling ist zwar schön, doch wenn der Herbst nicht wär, wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer.“ (Friedrich von Logau (1605 – 1655))

Leguane kommen aus warmen Gefilden und kennen sich mit Jahreszeiten nicht so wirklich aus. Wir haben dafür gelernt, dass jede Saat Früchte trägt und erfreuen uns der Ernte des bunten Herbstes. So nehmen wir es auch mit den Zitaten nicht so eng und ernten das ganze Jahr über. Bei uns heißt es dann eher: „Wer fleißig sät, bleibt auch satt!“ – Mahlzeit!

Anna Riedler

Als der Orientierungssinn vergeben wurde, hatte sich Anna gerade verlaufen. Umso besser, dass ihre Arbeit mit Baustellen nur peripher zu tun hat – sie würde vermutlich nie wieder zurück ins Büro finden. Stattdessen schreibt die studierte Journalistin fleißig Texte für unsere Homepage, unseren Blog, und literaturnobelpreisverdächtige Kurzbeschreibungen.